Das Haus St. Ulrich -
weit mehr als ein Tagungszentrum!

Seit mittlerweile über 40 Jahren finden in unserem Hotel Haus Sankt Ulrich Gruppen, Vereine und Firmen Möglichkeiten und Raum für Tagungen und Seminare. Jährlich sind das ungefähr 85.000 Menschen, die im Haus St. Ulrich zu Gast sind.

Über dem Grab der Heiligen Afra entstanden nacheinander eine spätrömische Basilika, dann ein vorromanischer und ein romanischer Kirchenbau. Hier fand auch der Bischof Ulrich seine letzte Ruhestätte. Im Jahr 1012 kamen Mönche vom Tegernsee und gründeten ein Benediktinerkloster St. Ulrich und Afra. Der jetzige Kirchenbau wurde erst gg. 1600 wie er heute zu sehen ist fertiggestellt.

Der Heilige Ulrich ...

… wurde 890 als Sohn einer in Wittislingen ansässigen Adelsfamilie geboren.

Udalrich (= reich an väterlichem Erbe) erhielt seine Ausbildung in St. Gallen (Schweiz). 923 zum Bischof bestellt, leitete er 50 Jahre lang vorbildlich das Bistum Augsburg. Seine Hauptsorge galt dem Welt- und Ordensklerus, der Gestaltung der Liturgie und den Armen. Untrennbar ist sein Name durch die Verteidigung Augsburgs gegen die Ungarn (955) mit der Reichsgeschichte verbunden. Er zählt zu den führenden deutschen Bischofsgestalten des zehnten Jahrhunderts. Im Jahre 993 wurde Ulrich, dessen Verehrung unmittelbar nach seinem Tod am 4. Juli 973 einsetzte, als erster in förmlicher Kanonisation heiliggesprochen.

Das Andenken an den großen Patron des Bistums ist bis heute lebendig im Volk verwurzelt. Die alljährliche Ulrichswoche findet einen überregionalen Anklang.

Die Heilige Afra ...

… starb als Märtyrerin in der diokletianischen Christenverfolgung um 304 in Augsburg. Ihr Name ist mit den ersten Nachrichten über christliches Leben in dieser Stadt verknüpft. Legendär ist die Bekehrungs- und Leidensgeschichte aus dem achten Jahrhundert, die Afra als Venusdienerin darstellt.

Ihre irdische Ruhestätte befindet sich in unserer Basilika. Sie wird als zweite Stadt- und Bistumspatronin von Augsburg verehrt.

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